Asylrecht

Asylgesetzgebung, wichtige Gerichtsurteile und weitere damit verbundene Prozesse 

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Mitte Februar 2024 machte die SVP via CH Media bekannt, welche Forderungen ihre schon im Herbst 2023 im Tagesanzeiger angekündigte «Grenzschutz-Initiative» beinhalten wird. Schon lange vor dieser Ankündigung brachte die Partei verschiedene Vorstösse ins Parlament ein, die sie nun in der Initiative bündeln will und die alle in der Frühjahrssession diskutiert werden.
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Die Asylpolitik der Schweiz steht an einem Wendepunkt. Politiker:innen von Rechtsaussen bis weit in die Mitte hinein nehmen inzwischen unverblümt das Recht auf Asyl selbst ins Visier. Damit greifen sie die letzte verbliebene Option auf ein Bleiberecht für Geflüchtete an. Höchste Zeit, die Asylpolitik neu zu denken.
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Living Smile Vidya, oder Smiley, ist eine trans Frau aus der Kaste der Dalit in Indien. Beide Gemeinschaften sind stark von gesellschaftlicher Diskriminierung betroffen. Diese doppelte Zugehörigkeit hat sie dazu gebracht, Barrieren zu durchbrechen und die Geschichte von Dalit-Frauen und trans Frauen zu verändern. In dem Film «Die Anhörung» von Lisa Gerig erzählt Smiley ihre Geschichte weiter. Wir hatten das Glück, Smiley zu treffen, und mit ihr über ihre Erfahrungen zu reden.
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UPDATE: Dieser Antrag wurde in der Wintersession abgelehnt. In der Frühjahrssession, die am 26. Februar 2024 startet, kehrt die FDP mit einer Motion in den Ständerat zurück, die quasi ein Copy/Paste der Motion von Damian Müller ist. Tatsächlich reichte Petra Gössi diesen Vorstoss auch schon zwei Tage nach der Ablehnung der Motion Müller ein. Alle Argumente unserer Analyse bleiben daher weiterhin gültig.

 

 

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UPDATE: Beide Motionen wurden in der Sondersession "Asylpraxis für afghanische Frauen" von beiden Kammern an die Staatspolitischen Kommissionen überwiesen. Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) bestätigte inzwischen die Praxis des Staatssekretariats für Migration und gestand zwei afghanischen Frauen Verfolgungsgründe zu, die es rechtfertigen, ihnen den Flüchtlingsstatus zu gewähren. 

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Eine Delegation von Sosf und Droit de Rester reiste nach Kroatien
Bericht SOSF

Trotz zahlreicher Berichte von NGOs, Reportagen von Journalist:innen und Beschwerden bei UN-Ausschüssen beharren das SEM und das BVGer auf ihrer Position: die Schweiz schiebt weiterhin verletzliche Personen nach Kroatien ab. Zentrales Argument ist dabei stets, dass Kroatien die abgeschobenen Personen menschenwürdig versorgen könne. Der Besuch einer Delegation von Solidarié sans frontières und Droit de Rester und Interviews mit 20 Personen beweisen, dass das nicht stimmt. Im Gegenteil! 

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Sevda Güney hat für die Juni-Ausgabe unseres Bulletins eine eindringliche Reflexion über den fehlenden Einbezug von Migrant*innen in feministische Bewegungen geliefert. Ausserdem hat sie ein umfassendes Bild der Wege von Frauen* durch das Schweizer Asylsystem gezeichnet. Wir drucken hier ihren Text in voller Länge ab.