Am 21. Juni endete die 5. Flüchtlingssession in Bern. Anlass für uns, ein Doppelinterview mit Mahtab Aziztaemeh, einer Vertreterin des Flüchtlingsparlaments, und Balthasar Glättli, einem Vertreter des Nationalrats zu führen.
Wir befinden uns an der Schnittstelle zwischen Asylbewegung in der Schweiz, transnationalen Netzwerken für Bewegungsfreiheit und Grundrechte sowie institutioneller Politik. Wir verfolgen und sammeln die Vorgänge in der Bewegung und versuchen durch Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteur*innen den Widerstand gegen die europäische Abschottung zu stärken und sichtbar zu machen.
Projekt
Oktober 2025
Am 28. und 29. November 2025 fand im PROGR in Bern ein zweitägiger Kongress der Asyl- und Migrationsbewegung statt. Mit 24 Workshops, mehreren Plenumsveranstaltungen, einem grossen World Café und einem begleitenden Film-Programm deckte er die ganze Breite der Asyl- und Migrationspolitik in der Schweiz ab.
Medienberichte
«Aufnahme, Schutz und Solidarität werden kriminalisiert. Werte, die einst Konsens waren, sind heute verdächtig.»
Am 8. Juli wurde Caroline Meijers, Präsidentin der jurassischen Bewegung zur Unterstützung von Sans-Papiers (MJSSP), in Porrentruy vom Vorwurf der Unterstützung des illegalen Aufenthalts freigesprochen.
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Die SVP will mit ihrer Initiative zur 10-Millionen-Schweiz die Personenfreizügigkeit künden. Jetzt sagt ein ETH-Arbeitsmarktexperte, was das für die Wirtschaft bedeuten würde.
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Seit Mitte 2024 werden im Rahmen der Dublin-Verordnung wieder Rückführungsentscheide nach Griechenland ausgesprochen. Das Kollektiv «Stop Dublin Greece», das sich aus Betroffenen zusammensetzt, macht auf die schweren Menschenrechtsverletzungen aufmerksam, die diese Politik mit sich bringt.
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Der schwerkranke zehnjährige Junge Gildas wurde im November 2024 zusammen mit seinen Eltern nach Kroatien ausgeschafft. Nach Monaten des politischen und juristischen Kampfes konnte er nun endlich in die Schweiz zurückkehren.
Medienberichte
«Es besteht kein kausaler Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität.»
Im April 2025 hat eine ganz besondere Forderung für Schlagzeilen gesorgt: Der forensische Psychiater Frank Urbaniok forderte, das Asylrecht auf Kontingente zu reduzieren, die sich an den Kriminalitätsraten der verschiedenen Nationalitäten orientieren.
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Sosf-Vorstandsmitglied Balthasar Glättli interveniert mit einem neuen Buch in die enthemmte Schweizer Asyldebatte, ordnet die aktuellen Angriffe auf das Asylrecht historisch ein und zeigt progressive Alternativen auf. Lesenswert!
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Hier einige Fotos von der Demo «Zwischen uns keine Grenzen!» am 28. September in Bern.
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Vielen Dank für den wunderbaren Samstag, den wir gemeinsam verbringen durften!