Hilmi Gashi wurde 1967 in Prizren (Kosovo) geboren und ist in einem nahegelegenen Dorf (Atmagjë) in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen. Als junger Mann kam er in die Schweiz, wo er zunächst mit einem Saisonnier-Vertrag als Maler auf dem Bau arbeitete. Später studierte er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Freiburg (Fribourg).
Es folgten Engagements und berufliche Stationen beim mehrsprachigen Berner Kulturradio RaBe sowie beim Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) und dem Hilfswerk HEKS im Migrations- und Asylbereich. Seit 2005 ist Hilmi Gashi für die Gewerkschaft Unia in verschiedenen Funktionen tätig; heute leitet er dort den Bereich Interessengruppen. Zudem amtet er als Präsident der Migrationskommission des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) und vertritt die Gewerkschaften in der Eidgenössischen Kommission für Migration (EKM) sowie in der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR).
Sein freiwilliges Engagement begann in der Schweiz bei der Pfadi Trotz Allem (PTA) und setzte sich in verschiedenen politischen Aktivitäten fort. Heute engagiert er sich an vorderster Front für politische Teilhabe – unter anderem als Politiker für die Grünen im Parlament von Muri-Gümligen (Bern) sowie bei der Aktion Vierviertel für ein demokratisches Bürgerrecht.
Seit Jahren ist Hilmi Gashi ein wichtiges Vorstandsmitglied bei Solidarité sans frontières. Für ihn sind soziale Gerechtigkeit, Grundrechte und gleichberechtigte wirtschaftliche, soziale und politische Teilhabe zentral für eine Gesellschaft. Getreu seinem Credo «Migration ist normal» setzt er sich konsequent für seine Überzeugungen ein.