Reta ist im aktivistischen Netzwerk Alarmphone tätig, das seit Oktober 2014 eine rund um die Uhr besetzte Telefonhotline für flüchtende Menschen in Seenot betreibt. Mit Teams in West- und Nordafrika sowie in Europa leistet das Netzwerk praktische Unterstützung migrierender Menschen und bezeugt die Folgen der Externalisierung des europäischen Grenzregimes. Mit der Infrastruktur und den Folgen dieser Politik beschäftigte sich Reta bereits zuvor im Rahmen des Rechercheprojektes migration-control.info.
Neben der transnationalen Vernetzung forscht sie auf lokaler Ebene zu Arbeitsorganisation und -bedingungen in Reinigungsunternehmen in der Schweiz und fokussiert dabei auf das Zusammenspiel von Arbeits- und Migrationsregimen.