Chiara Lanfranchi ist in Zürich aufgewachsen und lebt seit einigen Jahren in Genf. Sie arbeitet als Assistentin-Doktorandin an der Universität Neuenburg. In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf das Schweizer Asylsystem und die Formen von Gewalt, die durch Grenzregime hervorgerufen und erlebt werden, wobei sie einen besonderen Fokus auf die Politik der Stimme, der Stille und des Zuhörens legt.
Daneben engagierte sie sich beim Verein «Pikett Asyl» und ist bei der neu gegründeten NGO «Parallax» aktiv, die an der französisch-belgisch-britischen Grenze investigativ tätig ist.