Wir glauben an eine postmigrantische, dekoloniale Schweiz. Das fordert nicht nur Abwehrkämpfe, sondern auch Visionen. Die Schweiz ist geprägt von Migration als konstantes Phänomen. Migration prägte und prägt unsere Gesellschaft massgeblich. Wir verstehen Migration als Realität und nicht als Bedrohung. Damit verbunden sehen wir die Notwendigkeit einer Dekolonisierung der Schweizer Gesellschaft und Wirtschaft. Wir unterstützen Bewegungen und Diskurse, die zu dieser beitragen.
In den letzten Monaten fand eine breit getragene Unterschriftensammlung für eine Petition zur Abschaffung des Solidaritätsdelikts statt, die wir auch mitgetragen haben. Diese richtet sich an das Bundesparlament und verlangt die Abschaffung des Solidaritätsdelikts. Es kamen über 10‘000 Unterschriften zusammen und wir danken allen, die sich daran beteiligt haben.
Zum Abschluss der Kampagne findet eine öffentliche Debatte im CAP in der Französischen Kirche in Bern statt. Danach Gang zum Bundeshaus für die Übergabe der 10‘000 Unterschriften.