Unsere Gesellschaft ist geprägt von strukturellem und alltäglichem Rassismus – in den Städten, auf dem Land, in den Camps. Bis aufs Mittelmeer und darüber hinaus. Antirassismus ist inhärenter Bestandteil von Migrationskämpfen, wird aber trotzdem oft nicht mitgedacht - das wollen wir ändern, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die meisten SOSF-Aktiven weder Migrationsgeschichte haben noch von rassistischer Diskriminierung betroffen sind.
In den letzten Monaten fand eine breit getragene Unterschriftensammlung für eine Petition zur Abschaffung des Solidaritätsdelikts statt, die wir auch mitgetragen haben. Diese richtet sich an das Bundesparlament und verlangt die Abschaffung des Solidaritätsdelikts. Es kamen über 10‘000 Unterschriften zusammen und wir danken allen, die sich daran beteiligt haben.
Zum Abschluss der Kampagne findet eine öffentliche Debatte im CAP in der Französischen Kirche in Bern statt. Danach Gang zum Bundeshaus für die Übergabe der 10‘000 Unterschriften.